Das erste Mal in die USA: auf geht es zu einem unvergesslichen Städtetrip. Von New York geht es nach Philadelphia, Washington und Baltimore. In unserem kleinen Reisebericht geben Tipps, was ihr Euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet, geben Euch Hilfe zur Orientierung und viele andere hilfreiche Hinweise.

Erster Teil:

New York: Die Stadt, die niemals schläft

  1. Ankunft
  2. Unterkunft
  3. Sightseeing in New York
  4. Die Parks von New York

Ankunft

Unser Flug nach New York landete am JFK Airport. Von hier ging es in die Nähe des Stadtzentrums nach Queens. Wenn man vom JFK Airport in die Stadt fahren möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten: Taxi, Airtrain oder mit Shuttle Bussen.

Wir haben uns für den Airtrain entschieden, er kostet pro Person fünf Dollar. Diese Bahn verbindet alle Terminals des John F. Kennedy Airports miteinander und hält auch an der Jamaica Station (keine! U Bahn Station) Von hier kann man zur U Bahn Station Sutphin Boulevard/Archer Avenue/JFK Airport laufen (drei Minuten) und von dort aus bequem und schnell in die Innenstadt fahren.

Für einen Reise nach New York lohnt es sich eine Wochenkarte für die Metro zu kaufen. Diese kostet 33 Dollar pro Person und lässt sich z.B. an der Subway Station Sutphin Boulevard/Archer Avenue/JFK Airport erwerben.

Hinweis: Die magnetische Metrocard scheint ein Problem mit den von Smartphones ausgehenden Strahlen zu haben. Von unseren zwei Metrocards ging am nächsten Tag nur noch eine, da die eine Karte trotz keinen äußerlichen Schäden nicht mehr lesbar war. Leider ist das Vorgehen der an den U Bahn Stationen befindlichen Service Kräfte in solchen Fällen recht uneinheitlich, sodass man uns erst am dritten Tag unser Reise sagte, wir müssten die Karte mit einem Formular an eine bestimmte Behörde schicken, um von dieser dort einen Teil des Kaufpreises zurückzubekommen. Zwischendurch hatten wir uns entweder selbst unsere Metrocard, die wir für die Fahrt des Airtrains erworben hatten aufgeladen oder haben die Schranke der U Bahn auf andere Weise überwunden (zum Beispiel mit der Hilfe eines freundlichen NYPD Police Officers, der einfach seine Karte durch den Automaten zog, damit ich durchgehen konnte (kein Witz!)) .

Unterkunft

Unser Hotel lag in Queens/ Long Island. Von hier aus fuhren wir in nur drei Stationen nach Manhattan und starteten unsere Sightseeingtour mit einem Besuch im Central Park. In diesem wunderschönen, ruhigen Park kann man sehr gemütlich einige Stunden verbringen. Wie bei allem in Amerika gilt aber: Die Entfernungen nicht zu unterschätzen. Denn sie sind meistens länger als man denkt.

Sightseeing in New York

Vom Central Park aus haben wir uns dann entlang der Fifth Avenue auf den Weg Richtung Downton Manhattan gemacht. Auf dem Weg dorthin lassen sich selbstverständlich viele Zwischenstationen machen, die man auf keinen Fall verpassen sollte. So gingen wir in den Rockefellercenter, der schon von außen beeindruckt. Ein Stück weiter unten auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die St. Patricks Cathedral. Auch hier lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Inneren des Gotteshauses. Und das nicht nur wegen der angenehmen Innentemperatur des Steinbauwerks und des Gratis „Holy Water“.

Bild zeigt St. Patricks Cathedral in der Fifth Avenue.
Blick auf die St. Patricks Cathedral

Auf dem weiteren Weg entlang der Fifth Avenue passiert man das Empire State Building und erhascht auch einen guten Blick auf das Chrysler Building. Als nächstes kommt man dann zum Madison Square Park, der zu einer Pause einlädt. Der Park ist direkt vor dem weltberühmten Flatiron Building, dem Gebäude das eine Form hat wie ein Bügeleisen (engl. Flatiron).

Madison Square Park
Madison Square Park

Die Parks von New York

New York ist eine pulsierende Metropole. Überall wo man hinblickt sind die Fusswege voller Menschen, der Verkehr fliesst durch die Straßen Manhattans. Überall ist etwas los. Aber trotzdem gibt es in dieser lauten Stadt, sehr schöne vereinzelte Fleckchen in denen man Ruhe findet: die Parks von New York.

Neben dem Central Park, der natürlich der Vorzeigepark der Stadt ist, haben wir den Madison Square Park, den Bryant Park und den Paley Park während unserer Touren durch Manhattan besucht. Zum empfehlen soll auch der Highline Park sein, der auf einer stillgelegten Bahntrasse angelegt wurde. Ein kleines Juwel ist der Paley Park im oberen Teil von Manhattan. In der 53st Street gelegen lädt er an einem kleinen, aber dafür erstaunlich kräftig fließenden, künstlichen Wasserfall zum Verweilen ein. Dieser Park wird gerne von der arbeitenden Bevölkerung zur Mittagspause genutzt, einer kleiner Imbissstand bietet eine große Auswahl an Getränken und Essen für angenehme Preise.

Der Central Park in den frühen Morgenstunden. Und nur New York schläft doch!
Der Central Park in den frühen Morgenstunden. Und nur New York schläft doch!

Wenn man in einer Stadt wie New York mit so vielen, auch geschichtsträchtigen Wolkenkratzern ist, will man sich einen Blick von oben natürlich nicht entgehen lassen. Dazu stehen einem natürlich einige Möglichkeiten zur Verfügung. Die bekanntesten sind das Empire State Building, Rockefeller Center, und der Freedom Tower, der nach dem Einsturz des World Trader Centers errichtet wurde. Alle drei haben ihre Vorteile.

Wir haben uns für den Freedom Tower entschieden. Tickets mit Einlasszeit um die Warteschlange zu vermeiden, kann man hier erwerben. Uns hat der Freedom Tower sehr gut gefallen. In beeindruckend kurzer Zeit geht es mit dem Aufzug in den 105. Stock. Der Blick über New York City ist überragend. Von dort oben hat man den Überblick: Freiheitsstatue, Brooklyn Bridge, Empire State Building. Alles ist von hier gut zu sehen.

Blick vom Freedom Tower auf Brooklyn
Blick vom Freedom Tower auf Brooklyn

Anschließend sind wir zur Ablegestelle der Staten Island Ferry unweit des Battery Parks gefahren. Die Fähre nach Staten Island, der New York vorgelagerten Insel, ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Denn sie bringt die New York Pendler von Staten Island in die City und ist kostenlos. Auf ihrer Fahrt passiert sie die die Statue of Liberty, so dass man hier auch einen wunderbaren Blick erhaschen kann.

Den letzten Tag in New York nutzen wir, um das Gebäude der United Nations zu besuchen. Für Politikinteressierte wie mich, eine sehr interessante Location. Auch hier muss man vorher ein Ticket kaufen und einen Zeitslot wählen. Es empfiehlt sich aber eine Stunde vor dem Termin am Visitor Center zu sein, weil man hier noch Erkennungsmarken ausgedruckt bekommt, die man am Körper tragen muss, um in das Gebäude zu gelangen. Auf der Führung hatten wir das Glück alle Sitzungsräume betreten zu können, weil gerade Mittagspause war. Es war schon recht beeindruckend, mal in den Sälen zu sitzen, in denen sonst nur die großen Weltlenker sitzen.

Den Nachmittag nutzen wir, um über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn zu gehen. Sicher einer der schönsten Stadtteile New Yorks von dem man außerdem noch einen sehr schönen Blick auf die Skyline von Manhattan hat.

Eine Antwort

  1. […] dem geschäftigen New York ging es für uns mit dem Greyhound Bus nach Philadelphia. „Philly“ ist so ganz anders […]

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