1. National Mall
  2. Das weiße Haus
  3. Capitol und Library of Congress
  4. Museen in Washington D.C.
  5. American Breakfast im Diner

Washington

Der dritte Stop unserer Reise ist Washington D.C. Hier wiederholt sich der Eindruck, den man schon von Philadelphia hatte. Denn im Vergleich zu New York kommt Washington viel ruhiger daher. Die Menschenmassen aus New York sucht man hier- überraschenderweis e vergebens.

Wer in Washington Sightseeing machen möchte, sollte hier möglichst ein Hotel in zentraler Lage suchen, weil so alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuss zu erreichen sind. Wir haben ein Hotel in Chinatown gewählt. Von dort waren es nur zehn Minuten zu Fuss bis zum Capitol und zur National Mall. Selbstverständlich sind dort auch noch andere Hotels zu finden. In Chinatown gibt es außerdem ein sehr gutes Essensangebot und man kann hier gesund und auch recht günstig essen.

National Mall

Am ersten Tag unseres Aufenthalts in Washington haben wir uns auf die National Mall begeben. Das ist die Nationalpromenade, eine große Parkanlage, die das Capitol auf der einen und das Lincoln Memorial auf der anderen Seite miteianander verbindet. Es empfiehlt sich vor dem Ausflug zur National Mall selbstverständlich sich mit ausreichend Proviant zu versorgen, da es auf der National Mall nur wenige Möglichkeiten gibt, Essen zu kaufen (abgesehen von dem ein oder anderne Hot Dog Stand und dem ein oder anderen Eisverkäufer).Vom Capitol aus, dass einem in echt viel kleiner vorkommt als im Fernsehen, spazierten wir am Washington Monument, dem gewaltigen Obelisk, der in der Mitte der National Mall steht, zum Lincoln Memorial. Überall auf dem Weg gibt es Bänke, die zum Pausieren einladen. Das Lincoln Memorial ist natürlich eines der Highlights von Washington. Stolz drohnt die Statue von Abraham Lincolns, dem Begründer des modernen Amerikas, über Washington. Sein blickt fest in Richtung Capitol gerichtet. Nicht nur das Memorial selbst beindruckt. Auch der Blick von aus dem Memorial auf die National Mall ist das Erklimmen der Treppenstufen wert.

Lincoln Memorial

Das weiße Haus

Vom Lincoln Memorial gingen wir zum Weißen Haus. Die Sicht auf das Weiße Haus ist von zwei Seiten möglich. Direkt von der National Mall kommend, dann schaut man von der Südseite auf das weiße Haus. Oder die Straße am weißen Haus vorbei und dann wieder rechts. Dann kann man von der Nordseite auf das weiße Haus schauen. Eventuell ermöglicht der Blick von der Nordseite einen Blick aus kürzer Distanz. Wir haben uns mit der Südseite begnügt, der Fussmarsch, der hinter uns lag, war auch so ganz ordentlich.

Das weiße Haus in Washington D.C. von der Südseite aus gesehen.

In der Nähe des weißten Hauses ist das White House Visitor Center. Hier kommt man ohne Anmeldung und Eintrittsgebühr hinein. Empfehlenswert ist aber ein Besuch bis zum frühen Nachmittag, weil der Visitor Center sehr früh (um 16 Uhr!) schließt.

Capitol und Library of Congress

Am zweiten Tag waren wir im Capitol. Hier empfiehlt es sich vorher ein Ticket (kostenlos) zu einer Einlasszeit zu reservieren. Das geht auf der Seite des Capitols . Die Führung ist absolut sehenswert, beeindruckend war besonders die Rotunda, die große Kuppel des Capitols.

Das Zentrum der Kuppel des Capitols ziert ein Gemälde auf dem zwei Personen eine Banderole mit der Aufschrift „et pluribus unum“ hochhalten. Dies ist der Wappenspruch im Großen Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika. Er spielt auf die Vereinigung der 50 Bundesstaaten an, aus denen die Vereinigten Staaten bestehen.

Vom Capitol aus kommt man durch einen Tunnel direkt in die Library Congress. Diese ist auf jeden Fall sehenswert. Nicht nur wegen Ihrer beindruckenden Architektur im Stil der italienischen Renaissance, sondern auch wegen der wechselnden Ausstellungen, die man sich dort ebenfalls kostenlos anschauen kann.

Warum wurde Washington Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika?
Als es um die Suche nach einer Hauptstadt der Vereinigten Staaten ging, wollte man verhindern, dass durch die Wahl einer Hauptstadt in einem Bundesstaat, dieser eine herausgehobene Stellung gegenüber den anderen Bundesstaaten erhielt. Daher beschloss, man eine Stadt zu gründen, die zu keinem der Bundesstaaten gehörte. George Washington schnitt eine Fläche von jeweils 10 mal 10 Meilen aus den Bundesstaaten Maryland und Virginia heraus um dort den Regierungsdestrict (District of Columbia- benannt nach dem Entdecker Amerikas Columbus) zu schaffen.

Museen in Washington D.C

Neben den Monumenten und Regierungsgebäuden gibt es Washington D.C. noch etwas anderes zu sehen, was man auf keinen Fall verpassen sollte:

Die Smithosian Museums.

Diese sind nicht nur wirklich sehenswert, sondern der Eintritt ist sogar frei. Wir haben uns das Smithsonian Museum of Air and Space und das National History Museum angeschaut.

Im National History Museum konnte man interessante Dinge bestaunen. Neben echten Dinoknochen, und Kristallen haben wir zum Beispiel einem echten Päloontologen bei der Arbeit zugeschaut. (im Vordergrund sieht man die Zähne von Hai „Paul“). Aber auch wenn zwei Museen nicht viel kriegen, die Wegstrecken, die man dabei zurücklegt und den Input den man dabei bekommt, sind nicht zu unterschätzen. Besonders das National History Museum ist wirklich groß und es gibt viele verschiedene Ausstellungen, die wir uns auch nicht alle angeschaut haben. Deshalb lieber nicht mehr planen als zwei Museen an einem Tag.

Ein Paläontologe im National History Museum in Washington bei der Arbeit.

Smithonian National Museum for Air and Space

Im National Museum for Air and Space kann man einen Blick werfen in die Geschichte der Luft und Raumfahrt. Bestaunen lassen sich hier nicht nur amerikanischen und sowjetische Weltraumraketen und Raumstationen, sondern auch echte Flugzeuge von den Gebrüdern Wright bis heute.

American Breakfast im Diner

Meistens bietet es sich an, das Frühstück im Hotel zu sich zu nehmen. Doch nicht immer müssen die Frühstücksangebote überzeugen. So entschieden wir uns in Washington „auswärts“, also außerhabl des Hotels zu frühstücken. Dies entpuppte sich als wirklich gute Idee. Auf der Suche nach einem Frühstück besuchten wir zum Beispiel „Lincoln’s Waffleshop„. Dies ist ein Geschäft ganz so, wie man sich einen echten American Diner vorstellt. Man sitzt an einer Theke und bestellt dort sein Essen. Das Angebot ist reichhaltig. Zum Beispiel gibt es Toast mit Marmelade, Pancakes und – natürlich- Waffeln. Kaffee wird nachgeschenkt so oft man möchte. Hier kommen nicht nur „Touris“ hin, sondern vor allem auch Einheimische. Man erlebt hier also quasi live ein Stück amerikanischer Lebenskultur.

2 Antworten

  1. Avatar von februar1202
    februar1202

    Ist alles sehr interessant geschrieben! Macht richtig Spass, den Reisebericht zu lesen…. Auch gut sind die weiterführenden Links. Und die Tipps für Essen und Hotels. Man bekommt Lust, sich die Städte und Orte anzusehen.

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